Hedge-Fonds-Gründer Anthony Ward ist für den britischen Boulevard nur noch "Chocfinger". Er kaufte an der Londoner Börse sieben Prozent der globalen Kakaoernte auf, was den Preis heftig nach oben trieb. Nach Branchenprotesten handelt die Warenterminbörse Liffe.
In Deutschland tobt die Energiedebatte. Die Atommeiler bleiben länger am Netz und die Konzerne sollen dafür eine Brennelementesteuer zahlen. Bundesumweltminister Norbert Röttgen will die Bürger in die Pflicht nehmen.
Der Staatsfonds Sasac managt 45 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von China. Wang Yong hat die Aufsicht über die 123 Unternehmen übernommen und will den Koloss mächtig entschlacken.
Das Schützenfest gegen Aserbaidschan war noch gar nicht richtig losgegangen, da musste Per Mertesacker schon vom Spielfeld. In der elften Minute zog er sich eine Fraktur am Auge zu.
SPD-Chef Gabriel hat es geahnt: Durch Thilo Sarrazin und die Debatte um seinen Parteiausschluss verliert die Partei Zustimmung. Das zeigt der neue "Stern"-RTL-Wahltrend. Gewinner sind einmal mehr: die Grünen.
Seit der Pleite der Lehman Brothers arbeiten die Aufseher daran, das Systemrisiko. zu minimieren. Im physischen Handel abseits der Börsen wartet jedoch schon die nächste knifflige Aufgabe.
Im Jahr 2006 war George W. Bush zu Besuch in Mecklenburg-Vorpommern, geschützt durch ein Großaufgebot von Polizisten. Was dieser Einsatz kostete, wollte die Landesregierung gerne für sich behalten - ein Gericht pocht jedoch auf Informationsfreiheit.
Die Integrationsdebatte konzentriert sich auf die Person Sarrazin und seine Zukunft in SPD und Bundesbank. Dabei bleibt das eigentliche Thema aktuell. Statistiken und Studien zeigen, dass es unter Migranten tatsächlich Integrationsdefizite gibt.
Bislang schwiegen die Beteiligten darüber, ob es einen schriftlichen Laufzeitendeal gibt. Nun hat sich ein RWE-Vorstand verplappert.
Die Politik streitet über einen späteren Rentenbeginn mit 67. Ein Blick auf die aktuellen Daten zeigt: Das faktische Renteneinstiegsalter ist in den letzten Jahren gestiegen.
Softwareentwickler und IT-Firmen dominieren die neue Liste des Magazins "Fortune". Doch an der Spitze glänzt ganz untechnisch: ein Goldminenbetreiber.
Der größte Konzern des Schwellenlandes sucht nach einem Nachfolger für den Unternehmenschef Ratan Tata. Erstmals könnte ein familienfremder Kandidat zum Zug kommen. Das wäre eine Sensation für das Land, in dem Clans traditionell den Ton angeben - und der Beginn einer neuen Ära.
Die jüngste schwächere Entwicklung dürfte sich auch zur Wochenmitte an den Börsen fortsetzen. Durchweg schwache Vorgaben aus den USA und Asien sowie fehlende Kaufargumente belasten erneut die Kurse.
Der US-Präsident kommt jeden Tag mit neuen Fiskalpaketen geflogen, obwohl die Ökonomen uns doch versichern, dass wir es nur mit einer typischen Wachstumsdelle zu tun haben. Doch wieso haben sie die Delle dann nicht erahnt, wenn sie doch so typisch ist?
Die geplanten Konjunkturhilfen der US-Regierung stoßen bei Volkswirten auf Skepsis. Vor allem die Arbeitslosigkeit dürfte der Präsident kaum in den Griff bekommen.
Hier ist weniger mehr: Vor diesen Produkten sollten sich Käufer in Acht nehmen, wenn sie nicht auf versteckte Preiserhöhungen der Lebensmittelhersteller hereinfallen wollen.
Mit dem Beschluss zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten ist der Streit um ein geeignetes Endlager für hochradioaktiven Atommüll erneut entbrannt. Längere Laufzeiten bescheren uns 4400 Tonnen mehr hochradioaktiven Nuklearschrott.
Deutschland braucht laut OECD-Studie mehr Akademiker. Die Leitartikler denken mit Graus an die unübersehbaren Mängel im hiesigen Hochschulsystem. Bildungsministerin Schavan ist dennoch voll des Lobes.
Die Hälfte der Deutschen sieht in Thilo Sarrazins Migrantenschelte laut einer "Stern"-Umfrage keinen Grund, ihn als Bundesbankvorstand zu entlassen. Auch unter SPD-Mitgliedern findet er großen Rückhalt.
Die Arbeitsministerin macht sich beliebt: Sie unterstützt die Forderung der Gewerkschaften nach Lohnerhöhungen. Verhandlungen müssten allerdings mit den Arbeitgebern geführt werden.