Nach einer kurzen Phase des Optimismus haben die Indizes in New York den Handel in der Verlustzone beendet. Besonders gegen Ende des Tages rutschten die Werte immer tiefer in die roten Zahlen.
Die US-Regierung stößt mit ihrem Plan für ein Rettungspaket zur Bekämpfung der Finanzkrise auf massiven Widerstand im Kongress. Abgeordnete von Republikanern wie Demokraten äußerten harsche Kritik an dem Vorhaben, Banken für bis zu 700 Mrd. $ faule Hypothekenkredite und Problemwertpapiere abzukaufen.
Die Zuversicht an den US-Börsen hat nur kurz gedauert. Am Abend drehten die Indizes in New York in die Verlustzone - in Washington tobt ein Streit über das Rettungspaket für die Finanzbranche. FTD.de protokolliert die Folgen der Finanzkrise.
Mit dem zweiten Anlauf hat der französische Stromkonzern EDF eine Einigung mit den Aktionären von British Energy erreicht und kann den britischen Energielieferanten demnach übernehmen. Nach Angaben aus Unternehmenskreisen berief EDF eine Verwaltungsratssitzung zu dem Thema ein.
Die Telekom-Tochter T-Mobile, das Internetunternehmen Google und der taiwanische Handyhersteller HTC haben in New York ihr gemeinsam entwickeltes Mobiltelefon G1 vorgestellt. Es soll voraussichtlich am 22. Oktober in den Handel kommt.
Lange Jahre waren Japans Banken von der Bildfläche verschwunden. Nun drängen sie ins Ausland - und kaufen sich die Überreste der US-Investmentbanken. Die Expansion ist eine Ironie der Geschichte: Die Japaner hatten sich einst verspekuliert - und wurden vom Staat gerettet.
Japans größtes Brokerhaus Nomura will Teile der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers übernehmen. Doch beim Kauf des Europageschäfts drohen rechtliche Schwierigkeiten.
Eine SMS aus dem Ausland darf ab Juli 2009 nicht mehr als 11 Cent plus Mehrwertsteuer kosten. Das sind fast zwei Drittel weniger als die heute im Schnitt berechneten 29 Cent.
Der neue Chef des US-Chipherstellers Freescale, Rich Beyer, stellt das kriselnde Geschäft mit Mobilfunkchips auf den Prüfstand. Im Gespräch mit der Financial Times Deutschland nannte er mehrere Optionen.
Die Union will nach der Mittelschicht nun auch Besserverdiener entlasten. Dienstleistungen im Privathaushalt, wie Krankenpflege, Kinderbetreuung oder Putzen, sollen künftig wie herkömmliche Jobs in Betrieben voll steuerlich absetzbar werden.
In den USA zeichnet sich eine schärfere Regulierung des Marktes für Kreditausfallderivate ab. Der Chef der US-Börsenaufsicht SEC, Christopher Cox, forderte den Kongress am Dienstag auf, die Aufseher mit entsprechenden Vollmachten auszustatten.
Einige sehen in den jüngsten Ereignissen lediglich eine schmerzhafte Konsolidierung der Bankenlandschaft. In Wahrheit bedeuten die Umbrüche eine weitere Stärkung der Branche.
Die Nato ist überzeugt: Moskau spioniert das Bündnis verstärkt aus. Seit der Georgienkrise wächst das Misstrauen zwischen Ost und West. Wilde Gerüchte machen die Runde.
Per Zeitungsanzeige sucht Frankreichs Regierung derzeit Käufer für staatliche Prachtimmobilien. In der "Le Monde"-Ausgabe vom Dienstag pries eine ganze Seite einen der Stadtpaläste an.
Der Dollar zeigt sich derzeit hin- und hergerissen zwischen Hoffen und Bangen wegen des Rettungspakets der US-Regierung für die Finanzbranche. Die enge Wechselwirkung mit dem Ölpreis beeinflusste zusätzlich.
Für Europas Nutzfahrzeugbauer ist die nahende Rezession bei weitem nicht das einzige Problem. Aus Brüssel drohen Vorschriften zum Umweltschutz. Die Branche kontert die Gefahr mit einem Versprechen.
Die Euro-Zone steckt mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits in einer Rezession - zum ersten Mal seit Einführung des Euro. Darauf deuteten die Ergebnisse der September-Umfragen unter Einkaufsmanagern hin.
Der Rettungsplan von US-Finanzminister Hank Paulson ist nicht nur 700 Mrd. $ schwer. Er ist auch der bislang größte wirtschaftspolitische Fehler der Bush-Administration.
Der Skandal nimmt kein Ende. Michael Sommer sagte der FTD, Telekom-Chef Obermann habe ihn informiert, dass seine Telefonverbindungsdaten durchleuchtet worden seien. Entschuldigt habe sich Obermann nicht.
Die Gewerkschaften haben den gesetzlichen Mindestlohn noch nicht aufgegeben: In Bayern wollen sie das Volk über die Forderung abstimmen lassen. Unterstützung gibt es von einem prominenten Kirchenmann.-